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Konzert 7

Samstag, 9. Oktober 2021, 16.00 Uhr
Neuhaussaal, Theater am Bismarckplatz

CONCERTO DE' CAVALIERI (Italien)
Marcello Di Lisa

Federico Guglielmo  Konzertmeister
Francesco Colletti, Katarzyna Solecka, Alessia Pazzaglia,
Gabriele Pro, Giancarlo Ceccacci, Gabriele Politi  Violine
Marialuisa Barbon  Viola
Luca Peverini, Valeria Brunelli  Violoncello
Luca Cola  Kontrabass
Salvatore Carchiolo  Cembalo

Marcello Di Lisa  Leitung

„L'Europe Galante" - Mannheim, Wien, Mailand:
Drei stilbildende Schulen in der Mitte des 18. Jahrhunderts



Alle Komponisten und deren Werke dieses Konzerts haben einen entscheidenden Beitrag zur Entstehung der klassischen Symphonie geleistet und bereiteten so den Weg für Haydns und Mozarts spätere Entwicklungen hin zur „voll ausgebildeten“ Wiener Klassik. Zu hören ist eine Sinfonie von einem herausragenden Vertreter der Mannheimer Hofkapelle, Johann Wenzel Stamitz (Orchestertrio c-Moll), dem Konzertmeister und Instrumentalmusikdirektor dieses legendären Orchesters. Zwei Werke der bedeutendsten Repräsentanten des Wiener Musiklebens vor der großen Zeit der Wiener Klassik sind mit Georg Christoph Wagenseil (Sinfonie D-Dur) und Georg Matthias Monn (Cembalokonzert g-Moll) vertreten. Giovanni Battista Sammartini (Sinfonie G-Dur) war in Mailand in zahlreichen Kirchen als maestro di cappella tätig und leistete ebenso einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der klassischen Symphonie. Den Abschluss dieser „Tour de Sinfonie" durch das „Experimentallaboratorium Klassik" bildet C. Ph. E. Bachs spektakuläre G-Dur Symphonie, eines der virtuosen Glanzstücke der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, voll harmonischer und dynamischer Überraschungen, das den Hörer auch heute noch ebenso zu verblüffen wie zu fesseln vermag.
Marcello Di Lisa beendete erst sein Studium der Altphilologie in Pisa und arbeitete für einschlägige Journale der antiken Philosophie, bevor er sich dem Cembalo- und Kompositionsstudium widmete. An der Scuola Normale Superiore in Pisa lernte der italienische Dirigent, Musikwissenschaftler und Altphilologe einige herausragende Musiker kennen, mit denen er das Originalklangensemble Concerto de' Cavalieri gründete. Schnell entwickelte es sich unter seiner Leitung zu einem der spannendsten Alte-Musik-Ensembles Italiens. Das Orchester konzertierte u. a. im Wiener Musikverein, Concertgebouw Amsterdam, Auditorio Nacional de Madrid oder Centro Cultural de Belém in Lissabon ebenso wie beim Musikfest Bremen, dem Festival de Radio France und dem Festival d'Ambronay.

Ausführliches Konzertprogramm

Konzertdauer: ca. 65 Minuten (keine Pause)

Dieses Konzert wird vom Bayerischen Rundfunk mitgeschnitten und am 28.10. um 20.05 Uhr in BR-KLASSIK gesendet.


Webseite der Interpreten:
Concerto de' Cavalieri